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Ländle-Hoffnung Brändle hört auf

Bissinger unterschreibt bei Team Vorarlberg

05.12.2011 von Andreas Richter

Dominik Brändle hört auf. Foto: Reinhard Beck

Er war der Wunschfahrer für die kommende Saison, nun ist die Verpflichtung unter Dach und Fach. Der deutsche Gesamtsieger der Tchibo Top Rad Liga 2011, Florian Bissinger, fährt in der kommenden Saison für das Team Vorarlberg.
Der 23-jährige Bayer aus Obing nördlich des Chiemsees war in der abgelaufenen Saison für das Continental Team ARBÖ-Gebrüder Weiss-Oberndorfer gefahren und zeichnete sich dabei als starker Allrounder mit Qualitäten im Sprint aus. Neben dem Gesamtsieg in der heimischen Top Rad Liga, wo Bissinger auch den GP Vorarlberg für sich entschied,  konnte er auch eine Etappe und die Gesamtwertung der Tour of Szeklerland (UCI Kat. 2.2) in Rumänien gewinnen. Hauptaugenmerk lag aber auf den Rennen in Österreich, bei denen Bissinger mehr als nur einmal glänzen konnte.
„Mit Bissinger haben wir einen weiteren Spitzenfahrer in der Mannschaft, der optimal in unser Kollektiv passt“, freut sich Teammanager Thomas Kofler über seine neueste Verpflichtung.

Brändle beendet aktive Karriere
Während mit Bissinger ein weiterer Neuzugang des Team Vorarlberg feststeht, hängt ein anderer Fahrer sein Rad an den Nagel. Dominik Brändle, eine der größten Nachwuchshoffnungen Vorarlbergs, gab im November seinen Rücktritt als Aktiver bekannt. Der 22-jährige Hohenemser war 2011 zum Team Vorarlberg gestoßen und konnte besonders bei der Österreich-Rundfahrt mit seiner aktiven Fahrweise auf sich aufmerksam machen.
„Ich habe mir schon während der Saison meine Gedanken gemacht", so der Dritte der U23-Zeitfahrmeisterschaft zu seinem Rückzug. "Ich habe einen HTL-Abschluss und möchte diese Schiene beruflich weiterverfolgen. Als Radprofi kannst du nur ganz vorne richtiges Geld verdienen. In meinem Fall sehe ich daher meine Zukunft wo anders." Mit Brändle verliert das Team Vorarlberg einen "absoluten Teamworker, der schwer zu ersetzen ist", sagt Team Manager Thomas Kofler. "Seine Entscheidung ist zu akzeptieren und ich wünsche ihm für seine Zukunft alles Gute."

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