WAS FÜR EIN JAHR! Der SAISONRÜCKBLICK des Team Vorarlberg 2025! Die Mannschaft wünscht frohe Weihnachten und alles Beste für das kommende Jahr 2026!
Was für ein Jahr für das Team Vorarlberg
Bundesliga-Gesamtsieg, Platz fünf bei der Gravel-WM, Gewinn der Tour of Malopolska, prestigeträchtige UCI-Tagessiege, unglaubliche Kraftakte und eine bärenstarke Tour of Austria mit einer überwältigenden Kulisse in Feldkirch – was für ein Jahr für das Team Vorarlberg. Kein Wunder, dass Thomas Kofler von einer der besten Saisonen der Teamgeschichte spricht. Aber der Reihe nach – hier kommt 2025 noch einmal im Schnelldurchlauf.
Tour of Hellas im April
Nach fünf Etappen und 800 Gesamtkilometern sind wir das drittbeste von 20 Teams. Dazu zwei Top-10-Platzierungen in der Gesamtwertung: Colin Stüssi wird Fünfter, Jannis Peter Neunter.
Tour of the Alps im April
Bei Teamkapitän Colin Stüssi stimmt der Formaufbau für die Saisonhöhepunkte. Eine schwierige Tour mit knapp 15.000 Höhenmetern an fünf Tagen beendet er als bester Continental-Fahrer an der ausgezeichneten 25. Stelle. Ein kräftiges Lebenszeichen kommt von Daniel Geismayr, der auf der letzten Etappe mit Start und Ziel in Lienz lange auf den TV-Bildern von Eurosport und ORF zu sehen ist und bis weit ins Finale mit den besten Kletterern mithalten kann. Ebenso eindrucksvoll der Auftritt von Emanuel Zangerle auf dem vierten Teilstück: Bei Temperaturen von teilweise nur knapp über 0 Grad trotzt er den widrigen Bedingungen und fährt im stark besetzten Feld dank eines unglaublichen Kraftaktes ganz vorne mit – an einem Tag, von dem man in Fachkreisen noch lange sprechen wird.
GP Vorarlberg im Mai
Großes Radsportkino mit 24 Mannschaften und Profis aus über 20 Nationen, die sich bei Prachtwetter von Nenzing aus auf einen anspruchsvollen, 163 Kilometer langen Rundkurs machen. Am Ende hat der Slowene Jaka Marolt die Nase vorne. Beim einzigen Eintagesrennen in Österreich mit Weltcupstatus landet Colin Stüssi nach famoser Aufholjagd am Ende knapp geschlagen an der zweiten Stelle. Riesenbegeisterung entlang der Strecke und ein Rundenschnitt von bis zu 46 km/h sind weitere Sahnehäubchen eines eindrucksvollen Radsportfestes.
Oberösterreich Rundfahrt im Mai/Juni
Der Team Vorarlberg-Express nimmt endgültig Fahrt auf. Jannis Peter gewinnt in eindrucksvoller Manier die Königsetappe der 16. Internationalen Oberösterreich Rundfahrt. In der Gesamtwertung reicht es zu Rang zwei – der größte Erfolg in der noch jungen Karriere des 24-jährigen Deutschen.
Tour of Malopolska im Juni
Alexander Konychev beschert dem Team Vorarlberg den Gesamtsieg bei der Tour of Malopolska. Der Italiener setzt sich in Polen zwei Sekunden vor dem Finnen Kasper Borremans durch. Neben dem Gesamtsieg sichert sich der 26-jährige auch die Sprintwertung. Dank Colin Stüssi auf Platz sieben, Emanuel Zangerle als Neuntem und Jannis Peter auf Rang 13 gewinnen die Vorarlberger unter 29 Mannschaften auch die Teamwertung.
Tour of Austria im Juli
Wer geglaubt hat, dass die Radsportbegeisterung der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger mit dem GP in Nenzing schon erschöpft ist, wird bei der Tour of Austria eines Besseren belehrt. „Überwältigend, wie radsportverrückt Vorarlberg ist. Einfach nur Gänsehaut“, kommentiert Thomas Kofler als Etappenverantwortlicher den Schlussabschnitt mit Ziel in Feldkirch, der eine Beute des Luxemburgers Bob Jungels wird. 144 Kilometer, 3400 Höhenmeter mit Bergwertungen am Furka- und Faschinajoch sowie in Dünserberg, laut Exekutive 40.000 Zuschauer – das sind die nackten Zahlen, unbeschreiblich das Spektakel und die Emotionen. Mittendrin statt nur dabei das Team Vorarlberg als erfolgreichste Continental-Team der Tour mit dem sensationellen neunten Gesamtrang von Jannis Peter, der am vorletzten Tag mit dem Ritt seines Lebens am Kühtai mitten in die Weltspitze stürmt. Emanuel Zangerle wird als aktivster Fahrer der Tour ausgezeichnet und belegt Rang zwei im Kampf um das Bergtrikot. Der Gesamtsieg in einem immens stark besetzten Feld geht an niemand Geringeren als den jungen Mexikaner Isaac Del Toro, der als Nachfolger von Tadej Pogačar gehandelt wird. Kilian Feurstein erreicht als zehntbester Österreicher Rang 66 in der Gesamtabrechnung.
Czech Cycling Tour im August
Grandioser Jannis Peter! An der Königsetappe der Czech Tour feiert er den Tagessieg – der größte Erfolg seiner noch jungen Karriere. Bei der schweren Bergankunft nach 179 Kilometer auf dem Pustevny zockt er die World Tour- und UCI Pro-Teams ab, verfügt im steilen Sprint über die meisten Kraftreserven und lässt der Konkurrenz keine Chance. Mit diesem sensationellen Sieg verbessert sich der 24-jähirge auf den vierten Gesamtrang, auf das Podest fehlen gerade einmal 18 Sekunden. In der Mannschaftswertung platziert sich das Team Vorarlberg auf dem starken siebenten Platz.
Rad-Bundesliga von März bis September
Machtdemonstration auf der letzten Station der Rad-Bundesliga im Mühlviertel: Das Team Vorarlberg mit Alexander Konychev, Emanuel Zangerle, Daniel Geismayr, Colin Stüssi, Felix Stehli, Kilian Feurstein, Laurin Nenning, Pirmin Benz und Lukas Meiler (im allerletzten Rennen seiner Karriere) fängt mit einem furiosen Rennen im letzten Abdruck Hrinkow Advarics noch ab und sichert sich den Titel – der geniale Abschluss einer genialen Saison. Alexander Konychev gewinnt in Königswiesen und wird in der Einzelwertung Gesamtzweiter hinter Riccardo Zoidl.
Gravel-Weltmeisterschaft im Oktober
Felix Stehli fährt bei der WM in Maastricht das Rennen seines Lebens. Über 181 Kilometer und 1500 Höhenmeter fightet er mit den Besten der Welt, fährt ein Wahnsinnsrennen und hat bis kurz vor Schluss sogar Chancen auf das Podest. Am Ende wird der Schweizer vor Topstar Tom Pidcock Fünfter, auf eine Medaille fehlen ganze 18 Sekunden. Glänzend schlagen sich auch die beiden Vorarlberger Daniel Geismayr und Youngster Kilian Feurstein, die nach famoser Aufholjagd unter 300 Startern in den Top 50 landen.
Bei der EM im September in Avezzano erreichen Stehli und Feurstein auf einem superschweren Kurs als 14. bzw. 15. das Ziel. Daniel Geismayr kommt unverschuldet zu Sturz und muss aufgeben. Ganz anders lautet die Bilanz des Dornbirners bei der WM der E-Bike World Federation in Ischgl, wo er sich in eindrucksvoller Manier den Titel holt.
Übersicht Team Vorarlberg Erfolge und Resultate im Detail:
Ziele übertroffen
„Wir haben 2025 geliefert. Die vereinbarten Ziele wurden allesamt übertroffen. Auch wenn wir nicht die finanziellen Möglichkeiten der großen Teams haben, hat die Mannschaft als geschlossene Einheit überzeugt und war bei fast allen Rennen auf der Höhe. Eine Rundfahrt (Alexander Konychev / Tour of Malopolska) ist immer ein Highlight. Vor allem aber auch der starke Auftritt an der Tour of Austria, die Etappensiege an der Czech Tour und an der Oberösterreich Rundfahrt haben für Furore gesorgt. Colin Stüssi zeigte seine Qualitäten an der Tour of Hellas (Rang fünf) wie auch bei der Rumänien Rundfahrt (Rang zwei) und vor heimischem Publikum mit Rang zwei beim GP Vorarlberg. Vor allem im Kollektiv haben sich die jungen Profis wie Laurin Nenning und Kilian Feurstein prächtig weiterentwickelt. Happy sind wir auch, dass es im Gravel so perfekt funktioniert hat und wir die Rad Bundesliga gewinnen konnten. Megahappy sind wir, dass bei den Heimrennen echte Leuchttürme für den Vorarlberger Radsport gelungen sind. So blicken wir dankbar und zufrieden zurück und sind entsprechend motiviert in Richtung 2026!“
Team Vorarlberg-Manager Thomas Kofler
Im Namen des gesamten Teams einen herzlichen Dank für die Kooperation und die tolle Zusammenarbeit im vergangenen Jahr!
Keep on riding
Presseservice Team Vorarlberg






