Sauerland-Rundfahrt: Team Vorarlberg zum Abschluss auf dem Podest

Sauerland-Rundfahrt: Team Vorarlberg zum Abschluss auf dem Podest

Sauerland-Rundfahrt: Team Vorarlberg auf dem Podest

132 Kilometer standen zum Finale der Sauerland-Rundfahrt auf dem Programm. Und die hatten es in sich. Zum Finale ging es auf den Kahlen Asten. Auf dem Weg dorthin hatten die Fahrer unter anderem die berüchtigte Hirschberger Wand mit bis zu 34 % Steigung, Feldwege und sogar eine Bachdurchfahrt zu bewältigen.

Das Team Vorarlberg war heute komplett auf den langen, aber nicht zu steilen Schlussanstieg fokussiert. In dieser Phase waren die gelben Trikots aus Vorarlberg reihenweise ganz vorne zu sehen. „Wir sind alle Attacken mitgegangen und haben zeitweise das Tempo bestimmt“, war Team Vorarlberg-Renndirektor Paul Renger zufrieden mit seinen Jungs. 

Im hektischen Finale entwischte der Luxemburger Arno Wallenborn der Spitzengruppe und fuhr solo zum ersten nicht-deutschen Etappensieg im Sauerland. Dahinter splittete sich das Verfolgerfeld auf den allerletzten Metern zunehmend auf. Es war Giacomo Ballabio vorbehalten, für das Team Vorarlberg das Highlight der Rundfahrt zu setzen. Der Italiener gewann den Sprint einer zwölf Mann starken Gruppe und wurde zehn Sekunden hinter Wallenborn und sechs hinter dem Dänen Noah Møller Andersen Dritter.

In der Gesamtwertung verbesserte sich Ballabio noch um zwei Plätze und beendete die Sauerland-Rundfahrt an der guten 15. Stelle. Ganz vorne änderte sich nichts mehr. Durch die beiden Deutschen Paul Fietzke und Max Bock gab es einen Doppelsieg für den Nachwuchs des Weltklasse-Rennstalls Red Bull – BORA – hansgrohe.

„Die ersten drei Tage sind für uns nicht ganz nach Wunsch gelaufen. Aber heute haben wir gezeigt, was wir können“, zog Paul Renger am Ende ein in Summe positives Fazit zur Rundfahrt, die „top organisiert war, eine attraktive Streckenführung bot und richtig Potential hat“. Zahlreiche Anstiege und spektakuläre Abfahrten prägten den Weg durch das „Land der 1000 Berge“.

Im Fokus standen die besten deutschen Nachwuchsfahrer und die Future-Teams von Spitzenmannschaften wie Red Bull – BORA – hansgrohe, Lidl Trek, Lotto Kern oder Picnic PostNL. Sie alle zeigten eindrucksvoll, warum ihre Weltklasseteams in Zukunft auch bei den großen Rennen auf sie setzen möchten.

Nächste Station für das Team Vorarlberg ist der Giro d’Abruzzo, der vom 15. bis 18. September stattfinden wird.

Ergebnis: www.procyclingstats.com/race/sauerlandrundfahrt/2026/stage-4

Bilder: Mario Stiehl hat bei der Sauerland-Rundfahrt die Profis vom Team Vorarlberg auf dem Weg durch Südwestfalen begleitet und dabei die Faszination des Radsports eindrucksvoll eingefangen.

Presse Service Team Vorarlberg
www.team-vorarlberg.at
office@proevent-cycling.at

Aufgebot: Giacomo Ballabio, Pirmin Benz, Philipp Hofbauer, Tobias Nolde, Dominik Röber, Emanuel Zangerle, Colin Stüssi

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