Stüssi startet mit Rang 19 und Perspektiven in den Giro d’Abruzzo
Giro d’Abruzzo: Tag 1 von Cupello nach Casalincontrada (156 Kilometer)
Keine Zeit zum Einrollen gibt es beim diesjährigen Giro d’Abruzzo. Gleich zum Auftakt wartete heute eine harte und selektive Etappe auf das Feld. Vom ersten Kilometer mussten die Fahrer hellwach sein, wollte man nicht früh wertvolle Zeit im Kampf um die Gesamtwertung verlieren.
Eine erste Prüfung war der neun Kilometer lange Anstieg nach Montelapiano mit durchschnittlich 6,2 Prozent Steigung. Nach einer Serie weiterer Anstiege und Abfahrten folgte im Finale die 2,4 Kilometer lange, steile Passage nach Casalincontrada. Dort wurden zunächst die beiden verbliebenen Ausreißer gestellt, ehe sich im langgezogenen Bergauf-Sprint schließlich der Italiener Alessandro Fancellu durchsetzte. Der 26-Jährige vom Team MBH Bank CSB Telecom Fort wurde heuer bereits Gesamt-Zweiter bei der Tschechien-Rundfahrt und gewann im Vorjahr die Tour of Japan.
Team Vorarlberg setzt erste Akzente
Das Team Vorarlberg konnte in diesem hochklassig besetzten Feld gleich am ersten Tag Akzente setzen. Ignazio Cireddu machte in seiner Heimat in einer Verfolgergruppe auf sich aufmerksam, während Philipp Hofbauer wichtige Bergpunkte sammelte und sich damit alle Chancen in dieser Spezialwertung offenhielt.
Im Finale stellten Hofbauer und Dominik Röber ihre Qualitäten in den Dienst von Kapitän Colin Stüssi. Mit viel Arbeit sorgten sie dafür, dass sich der Schweizer im Schlussanstieg eine gute Ausgangsposition für die kommenden Tage erarbeiten konnte. Stüssi belohnte die Teamleistung mit Rang 19 und verlor lediglich 21 Sekunden auf den Tagessieger.
Ebenfalls im Vorderfeld behauptete sich Lokalmatador Giacomo Ballabio. Der Italiener belegte Rang 27 und kam mit einem Rückstand von 26 Sekunden ins Ziel.
Ergebnis: www.procyclingstats.com/race/giro-d-abruzzo/2026/stage-1
Eurosport überträgt bis Freitag alle vier Etappen des Giro d’Abruzzo. Am Mittwoch steht die zweite Etappe über 143 Kilometer von Popoli Terme nach Caramanico Terme auf dem Programm. Gleich zu Beginn wartet erneut ein schwerer Anstieg auf das Feld.
Aufgebot: Giacomo Ballabio, Ignazio Cireddu, Philipp Hofbauer, Kilian Feurstein, Dominik Röber, Emanuel Zangerle, Colin Stüssi

