Weiterer Top 10-Platz für das Team Vorarlberg
Giro d’Abruzzo: Tag 4 von Silvi nach Controguerra (182 Kilometer)
Mit einem weiteren Top 10-Platz von Giacomo Ballabio ging heute der Giro d’Abruzzo zu Ende. Der Italiener wurde in seinem Heimatland zum Abschluss guter Neunter und verbesserte sich damit im Gesamtklassement als Bester des Team Vorarlberg auf Rang 19. Er war bereits am zweiten Tag als Achter unter die ersten zehn gefahren.
Die Vorentscheidung fiel heute rund 30 Kilometer vor dem Ziel, als sich die drei stärksten Mannschaften im Feld mit je einem Mann absetzen konnten. Das Trio um die beiden Franzosen Kévin Vauquelin (Ineos) und Mathys Rondel (Tudor) sowie den Italiener Nicola Conci (Astana) fuhr einen Vorsprung von gut einer Minute heraus und rettete sieben Sekunden ins Ziel. Mann des Tages war Vauquelin, der 2024 eine Tour de France-Etappe gewinnen konnte und im Vorjahr Gesamtzweiter bei der Tour de Suisse war. Er entschied den Sprint für sich und holte sich dank der Zeitgutschrift auch hauchdünn das Gesamtklassement.
Das Team Vorarlberg war durch Kapitän Colin Stüssi und Giacomo Ballabio in der Verfolgergruppe vertreten. „Vor allem Colin hat in der Schlussphase versucht, ganz nach vorne zu kommen. Alle Lücken wurden in dem sehr starken Feld aber gleich zugefahren und niemand ist mehr weggekommen“, berichtete Renndirektor Paul Renger nach der Zieldurchfahrt.
Ballabio hielt sich im Sprint der Verfolger mit Rang neun schadlos, Stüssi kam ein paar Sekunden später als 28. ins Ziel. Dadurch überholte Ballabio als 19. (minus 45 Sekunden) seinen Teamkollegen noch in der Gesamtwertung. Stüssi hatte als 23. am Ende 47 Sekunden Rückstand. Wie eng alles zusammenlag, zeigt der Blick auf das Endklassement: Die ersten 25 blieben nach vier Tagen und 640 Kilometern innerhalb einer Minute.
Pech hatte heute Philipp Hofbauer. Er stürzte in der Endphase, kam aber bis auf ein paar Abschürfungen glimpflich davon.
Viel Lob gab es von Paul Renger für die Organisation der Rundfahrt: „Alles war wirklich top. Kein Wunder, dass sich die starken Teams dadurch anlocken ließen. Die Rundfahrt war sehr gut besetzt und hat definitiv viel Potential.“
Ergebnis: www.procyclingstats.com/race/giro-d-abruzzo/2026/stage-4/result
Aufgebot: Giacomo Ballabio, Ignazio Cireddu, Philipp Hofbauer, Kilian Feurstein, Dominik Röber, Emanuel Zangerle, Colin Stüssi

