Giro d’Abruzzo: Keine Änderungen vor dem Finale
Giro d’Abruzzo: Tag 3 von Oricola nach San Benedetto dei Marsi (159 Kilometer)
Keinen leichten Stand hatte das Team Vorarlberg am heutigen dritten Tag des Giro d’Abruzzo. In einer auf die Sprintasse zugeschnittenen Etappe war die Taktik der heimischen Equipe auf ihren schnellsten Mann, Kilian Feurstein, ausgerichtet. Vor allem Kapitän Colin Stüssi leistete gute Arbeit für den jungen Dornbirner, der in einem sehr starken Feld gegen Ende aber nie in eine wirklich aussichtsreiche Position kam und sich mit Rang 26 zufriedengeben musste.
Die Geschichte des dritten Abschnittes ist schnell erzählt. Aus einer sechs Mann starken Fluchtgruppe blieben zunächst drei Fahrer übrig, ehe Filippo D’Aiuto auf den letzten Kilometern solo sein Glück versuchte. In einem extrem schnellen Finale rettete er zwei Sekunden Vorsprung ins Ziel. Dahinter kamen 84 Fahrer mehr oder weniger zeitgleich an – darunter neben Kilian Feurstein auch Colin Stüssi (29.), Giacomo Ballabio (38.), Ignazio Cireddu (58.) und Dominik Röber (77.). Alle fünf wiesen einen Rückstand von sechs Sekunden auf.
An der Spitze gab es italienische Festspiele mit acht Fahrern unter den Top 10. Unter ihnen neben dem Tagessieger auch Alessandro Fancellu, der das Gelbe Trikot des Gesamtführenden als Neunter erfolgreich verteidigte.
Stichwort Gesamtklassement: Colin Stüssi und Giacomo Ballabio behielten ihre Plätze und haben mit 35 bzw. 40 Sekunden Rückstand nach wie vor gute Chancen auf die Top 10.
Ergebnis: www.procyclingstats.com/race/giro-d-abruzzo/2026/stage-3/result
Eurosport überträgt alle vier Etappen des Giro d’Abruzzo. Am Freitag steht die letzten 182 von 640 Kilometern auf dem Programm. Die Strecke führt von Silvi nach Controguerra.
Aufgebot: Giacomo Ballabio, Ignazio Cireddu, Philipp Hofbauer, Kilian Feurstein, Dominik Röber, Emanuel Zangerle, Colin Stüssi

